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Fehler der Regierung beim Nürburgring?

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29.07.2014 - 13:51 Uhr - Hat die SPD-geführte Landesregierung die brisante Lage am Nürburgring versucht vor der Wahl 2011 zu verschleiern? Dieser Verdacht wird von einem Bericht des Landesrechnungshofes untermauert, welcher dem Landtag noch im Juli zur Vorlage gebracht werden soll. Dies rollt die alte Frage erneut auf, wer letztlich die Schuld an der Insolvenz der Nürburgring Automotive GmbH (NAG) trägt, die ehemalige Landesregierung oder die ehemaligen Pächter?

Fehler schon früher eingeräumt

Es ist nicht das erste Mal, dass seitens der SPD Fehler beim Nürburgring-Konzept zugegeben wurden. So gestand nach der Insolvenz bereits im August 2012 der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz ein, dass die "Grundfehler" von der Landesregierung ausgingen, nicht von der EU. Deren Ablehnung einer Rettungshilfe für den verschuldeten Freizeitpark mit Rennstrecke machte die Insolvenz 2012 unausweichlich. Die Fehler der damaligen Regierung seien zu überdimensionierte Planungen im Hinblick auf die Besuchszahlen gewesen, sowie die Hoffnung, die Kosten über private Investoren finanzieren zu können.

Missmanagement oder Fehlplanung?

Den eingestandenen Fehlern zum Trotz schieben sich die SPD und die ehemaligen Pächter des Nürburgrings, Jörg Lindner und Kai Richter, gegenseitig seit Jahren den schwarzen Peter bei der Frage zu, wer die Hauptschuld an dem Debakel trägt. Der NAG wurde immer wieder erhebliches Missmanagement beim Betrieb unterstellt, was Grund für deren finanzielle Schieflage und das Ausbleiben der Pacht gewesen sein soll. Aber schon während der Bauphase scheiterte der erste Teil der Finanzierung, weil die SPD dubiosen Investoren aus Liechtenstein und Dubai aufgesessen war. Die von ihr selbst eingestandenen Fehlprognosen von Besucherzahlen und somit Umsatz und Gewinn sind ebenfalls mitverantwortlich für die finanzielle Misere. Zudem waren ganze Gebäudekomplexe auf dem Areal schlicht nicht hinreichend gut durchdacht, wie Richter schon 2012 in einem Interview mit der "ZEIT" anmerkte. Eine Mehrzweckhalle für gerade einmal 3500 Besucher sei von vornherein zu klein dimensioniert gewesen, um bekannte Stars anzulocken. Es sei schon damals für jeden ersichtlich gewesen, dass Attraktionen ohne konkretes Konzept zusammengestellt wurden und man sich keine Gedanken über deren Betriebskosten gemacht hätte.

Überschuldung war absehbar

Laut Prüfbericht des Rechnungshofes war nun also schon 2010 die Überschuldung des Nürburgrings anhand der Zahlen erkennbar, die auch der SPD seinerzeit vorlagen. Die Landesregierung hätte somit die 330 Millionen Finanzierung über die Landesförderbank ISB erst gar nicht genehmigen dürfen. Während Lindner und Richter immer darauf beharrten, dass durch die massiven Fehlplanungen des Landes die NAG erst in die Schieflage geraten ist, verschärft dieser Prüfbericht nun den Druck auf die damaligen Beteiligten innerhalb der Landesregierung. Die SPD hätte offenbar ihre Planungsfehler schon Jahre vor der Insolvenz und dem jetzigen Verkauf der Anlagen an Capricorn erkennen können und entsprechend handeln müssen, statt die Probleme herunterzuspielen und die Alleinschuld den Pächtern in die Schuhe zu schieben.

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